Mit Modellen arbeiten

 

Nicht alle Modelle sind - im wörtlichen Sinne - zu begreifen. Modelle gibt es in verschiedenen Abstraktionsstufen vom gegenständlichen Anschauungsmodell bis hin zum Denkmodell. Auch haben Modelle im Prozess der Erkenntnisgewinnung unterschiedliche Funktionen: Sie können als Forschungsmodell den jeweiligen wissenschaftliche Ergebnisstand darstellen oder als Lehr- und Anschauungsmodell längst bekannte Tatsachen verdeutlichen. Ein Funktionsmodell gibt Aufschluss über dynamische Prozesse. Und ein Modellversuch macht Unsichtbares verständlich.

Immer aber sind Modelle dazu da, Dinge begreiflich zu machen. Und immer gibt es Unterschiede zwischen Modell und Wirklichkeit.

Je nachdem, welcher Aspekt geklärt werden soll, sind bestimmte Modelle dazu mehr oder weniger gut geeignet. Anlass genug, sich kritisch mit Modellen auseinanderzusetzen.

Sehr gut dazu geeignet ist die historische Entwicklung des fluid-mosaic-Modells. Alle oben genannten Modelltypen treten auf. Und es gibt sogar passende Modellversuche mit Seifenblasen.

  

Prozessbezogene Kompetenzen
 Die Schülerinnen und Schüler...
  •  erläutern biologische Sachverhalte mithilfe von Modellen. 
  • wenden Modelle an, erweitern sie und beurteilen die Aussagekraft und Gültigkeit (Flüssig-Mosaik-Modell). 
 Quelle: Kerncurriculum Biologie für die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe in Niedersachsen 2017
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